Miss Glück schreibt über „Malocchio“ und das mit dem Ei hatte ich noch nicht gehört …

heike pohl

~ Der Böse Blick ~

Der Glaube an seine unheilvolle Kraft findet sich in vielen unterschiedlichen Kulturen. Die ältesten Überlieferungen stammen aus der Zeit der Babylonier und Sumerer, in deren Keilschriften der Begriff IG-HUL zu finden war.
Beschrieben wird er in etwa wie folgt, nämlich:
ablehnend, hasserfüllt, wutentbrannt, stechend, durchdringend, durchbohrend, gerne auch neidisch.

Er umschreibt die Fähigkeit eines Menschen, alleine per Blick anderen Böses zuzufügen, Schaden anzurichten und am Ende gar einen Fluch auszusprechen, der durchaus auch tödlich enden kann.

Die einen fürchteten die Blicke der Toten und schlossen ihnen deshalb vorsichtshalber die Augen. Andere trauten ganzen Berufskreisen die ‚Gabe‘ des bösen Blickes zu, darunter fielen Geistliche, Gelehrte, Hebammen, Prostituierte und – ja tatsächlich – auch Ärzte. Noch bis ins 19te Jahrhundert hinein war man im gläubigen Islam der Meinung, dass man den Blicken der Frauen, die die Wechseljahre überschritten hatten, am besten aus dem Wege gehen sollte. Papst

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