Piselli alla Romana (Erbsen auf römische Art)

            

Maria saß am Esstisch und pulte Erbsen aus den Schoten. „Du warst lange weg“, sagte Maria und schaute auf den Korb mit den Einkäufen. „Hast du alles bekommen?“

                Letizia nickte und nahm all ihren Mut zusammen. Dies war die einzige Möglichkeit.

Ich habe ein sehr altes Rezept meiner Nonna gefunden: Piselli alla Romana

Früher wurden die so zubereiteten Erbsen übrigens auf gerösteten Brotscheiben serviert. Heute sind sie meist eine Beilage (contorno) zu Fleischgerichten.

Ich liebe Piselli alla Romana „pur“, ohne Fleisch ohne Brot.
Hier gibt es das Rezept: Piselli alla Romana

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Spaghetti aglio, olio e peperoncino

   Wo warst du?“, fragte Benito aufgebracht, als Maria am späten Mittag eintraf. Seit Stunden hatte er auf seine Frau gewartet und schwankte nun, da sie eingetroffen war, zwischen Erleichterung und Ärger.
  „Heute gibt es nur Spaghetti aglio, olio e peperoncino“, war Marias Antwort auf eine Frage, die er ihr nicht gestellt hatte.

Spaghetti aglio, olio e peperoncino war früher ein typisches Arme-Leute-Essen.
Heute wird es vor allem dann gekocht, wenn man keine Zeit hat – keine Zeit und Hunger.
Wenn man von einem langen Tag am Meer nach Hause kommt oder nachts nach einer durchtanzten Nacht mit Freunden noch eben schnell etwas essen will. Ich habe es mit meinen Cousins und Cousinen sogar schon nach einer Hochzeit gegessen, nach der wir, wegen des schlechten Essens, ausgehungert nach Hause gekommen waren.
Die  Zutaten sind bereits im Namen erwähnt, Spaghetti, Knoblauch, Öl und Peperoncino, von letzterem je nach Geschmack, wer es schärfer mag, gerne mehr.
Meine Nonna hat es selten gekocht, da sie sich immer viel Zeit zum Kochen genommen hat.
Hier geht‘s zum Rezept.
 
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